Über Persönliches zu sprechen, setzt einen geschützten Raum und ein allmähliches Anwachsen von Vertrauen voraus und natürlich auch, dass Sie alle Ihre Ängste und Bedenken äußern dürfen. Neben dem Gespräch und der persönlichen Beziehung wird durch verschiedene Interventionen (beispielsweise  aus der systemischen Paar- und Familienberatung, der Kunst- und Gestaltungstherapie, sowie durch Entspannungstechniken ) auch der nonverbale Ausdruck gefördert, um den unbewussten Anteil zugänglich, erlebbar und integrierbar zu machen. 

 

Am Beginn der Zusammenarbeit steht die Auftragsklärung: Ihre Erwartungen an die Beratung und wie kann Hilfe zur Selbsthilfe innerhalb des Beratungsprozesses aussehen. 

Danach gibt es eine große Bandbreite an methodischen Möglichkeiten: 

Systemische Interventionen 

- von der Verstrickung zur Lösung - 

 

Systemische Sculpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett und weitere systemische

Methoden ermöglichen  Zusammenhänge von aktuellen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Familiensystem (auch aus zurückliegenden Generationen) zu erkennen. Dadurch wird es möglich, die eigene Perspektive zu erweitern, und sich allmählich aus unerkannten destruktiven Verstrickungen, die das Leben im Hier und Jetzt beeinträchtigen,  zu lösen.                                                                                                                           Systemische Methoden finden in der Einzel- Paar- und Gruppenberatung Anwendung.                              Ebenso in der Reflexion beruflichen Handelns, in der Supervision von Arbeitsteams und                             im Coaching.                     

                                                                                               

Kunst- und Gestaltungstherapie 

wirkt auf verschiedenen Ebenen:

Selbsterfahrung:  Verschiedene Ausdrucksmittel ( Farbe, Ton, Stein,  Musik, Collagematerial, Phantasiereisen ...) unterstützen den Ausdruck von Gedanken              

und Gefühlen, um die Anliegen leichter "auf den Punkt zu bringen". Im Umgang mit verschiedenen Materalien werden Empfindungen und körperliche Reaktionen ausgelöst:  Wie wird z.B. der Umgang mit zunächst hartem, unnachgiebigem Material empfunden? Welche Gefühle und Erinnerungen an Situationen oder Menschen werden dabei geweckt?

Die Materialien bilden ein Gegenüber, zu dem der Gestaltende in Beziehung treten kann. Wo gibt es Übereinstimmungen im Alltag - etwa mit Anforderungen, Kontakten, in der Kommunikation? Über das direkte Erleben kann eigenes Verhalten deutlich werden. 

Psychische Stabilisierung: Die Bildersprache der Menschen reicht weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Bilder sind die ureigene Sprache der Seele. Über Malen und Gestalten können verdrängte und unbewusste Konflikte oder Erlebnisse an die Oberfläche kommen, im Beratungsdialog kommuniziert und bearbeitet werden. 

Unterstützend dazu führen sinnliche Wahrnehmungsprozesse  über Tasten, Spüren von Druck und Widerstand, Sehen, Hören und Riechen zu erhöhter Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit. Die Vertiefung in eine kreative Beschäftigung zentriert, entschleunigt und wirkt stimmungsaufhellend. Malen und Gestalten stellt eine wirksame Vorbeugung gegen  Stress, Burnout und Angst dar, unterstützt die Selbstheilungskräfte und fördert die Entwicklung der Widerstandskraft (Resilienz).  

 

Erkennen neuer Handlungsmöglichkeiten: Kinder bringen ihre Befindlichkeit meist noch spontan über Malen, Formen, Spielen und Bewegen zum Ausdruck. Mit zunehmendem Erwachsenwerden wird diese Spontaneität durch rationales Denken ersetzt.  Entscheidungen werden überwiegend mit Hilfe des Verstandes getroffen, der Zugang zu kreativen Problemlösungen wird zunehmend verschüttet. Die neuere Gehirnforschung hat jedoch erkannt, dass nur etwa  15 % aller Entscheidungen bewusst getroffen werden, 85% also unbewusst.

Malen und Gestalten kann den Zugang zur Kreativität wieder eröffnen. Damit wird es leichter Einschränkungen zu überwinden, alte Glaubenssätze abzulegen  und Situationen und Probleme aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Auf der Bildebene können Ressourcen erkannt und neue Lösungsansätze ausprobiert werden.  Das gemalte Bild, das geformte Werk kann verändert werden, so dass an die Stelle des belastenden inneren Bildes ein neues Bild treten kann, und sich dadurch neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. 

 

Ich biete Kunst- und gestaltungstherapeutisches Arbeiten (Selbsterfahrung)  im Einzelkontakt und/ oder in der Gruppe an (siehe meine Beratungsthemen). In der Gruppe kommt zu den oben genannten Punkten die Interaktion der Teilnehmer untereinander als bedeutsames Element hinzu. 

 

Dabei geht es nicht um das Herstellen von Kunstwerken, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!